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Was bei der ersten Inbetriebnahme einer eZigarette zu beachten ist

Erste Inbetriebnahme:

Wird eine E-Zigarette erstmals in Betrieb genommen, muss folgendes beachtet werden:

Der Verdampferkopf und der Akku müssen zueinander passen:

Wird ein Komplettset gekauft sind die Komponenten aufeinander abgestimmt.Werden aber Einzelkomponenten verwendet muss sichergestellt sein,
dass der Verdampferkopf nicht zuviel Strom vom Akku fordert, bzw. dass dieser dafür ausgelegt ist. Der maximale Strom des Akkus wird von Hersteller in Ampere (A) angegeben.

Ist die Spannung / Leistung korrekt:

Nich jeder Verdampferkopf verträgt jede Spannung die ein Akkuträger abgeben kann.
Ist die Spannung zu hoch, wird der Draht im Verdampferkopf zu heiß und verbrennt die Watte.
Manche Geräte zeigen nur die Spannung (Volt) an und manche Geräte zeigen nur die Leistung (Watt).
Spannung, Leistung, Strom und Widerstand lassen sich relativ einfach berechnen - Formeln und Beispiele finden Sie unten auf dieser Seite.

Befüllen der E-Zigarette:

Vor dem Befüllen des Tanks muss geprüft werden ob der Verdampferkopf der E-Zigarette handfest eingeschraubt ist.
Ebenso sollten kontrolliert werden ob alle Dichtungen am Tank vorhanden und unbeschädigt sind. Wird der Tank zusammengeschraubt sollte kein Werkzeug verwendet werden.
Die Komponenten sollten nur Handfest verschraubt werden. Bei zu starkem Druck können Dichtungen beschädigt werden oder sich verziehen.
Der Verdampferkopf der E-Zigarette sollte an den seitlichen Öffnungen, an denen die Watte zu sehen ist, mit ein paar Tropfen Liquid genetzt werden.
Nun kann der Tank befüllt werden. Nach dem Befüllen sollte der Tank ein paar Minuten aufrecht stehen, damit sich das Liquid in der Watte im Verdampferkopf verteilen kann.
Ist dies nicht der Fall, wird die Hitze der Spule im Verdampfer die Watte verbrennen.
Vor der Inbetriebnahme sollte sichergestellt sein, dass der Akku korrekt eingesetzt ist und das Gerät sollte optisch auf Beschädigungen kontrolliert werden.

Einschalten der eZigarette:

Die meisten Geräte lassen sich durch schnelles 5-maliges Drücken eines Tasters einschalten. Ebenso lässt sich oftmals durch 2 oder 3-maliges drücken des Tasters ein Menü aufrufen, oder Einheiten wechseln.
Bei Auslieferung ist der Akku in den meisten Fällen nur gering geladen. Dieser sollte vor der ersten Inbetriebnahme voll aufgeladen werden.

Einstellen des Gerätes:

Wird das Gerät nun in Betrieb genommen, sollte bei regelbaren Geräten vor dem ersten Betätigen des Tasters geprüft werden ob die Spannung / Leistung korrekt eingestellt ist.
Es empfiehlt sich die Spannung erst weit runter zu setzten und in kleinen Schritten zu erhöhen bis die korrekte Einstellung vorhanden ist.
Sollte ein verbrannter Geschmack entstehen ist die Spannung deutlich zu hoch. Selbiges gilt für die Einstellung im Temperaturmodus.

Einstellen des Betriebsmodi:

Bei Geräten mit Display und verschiedenen Betriebsmodi kann nach dem Start oder per Taster ein Menü mit der Bertriebsmodi-Auswahl aufgerufen werden.
Oftmals werden die Modi wie folgt bezeichnet:

  • V/V (Variable voltage) - Regelbare Spannung in Volt
  • V/W (Variable wattage) -Regelbare Leistung in Watt
  • Ni (Nickel TC) - Temperaturmodus für Ni200 Nickeldraht Verdampferköpf
  • Ti (Titan TC) - Temperaturmodus für Titandraht Verdampferköpf
  • SS (Stainless Steel TC) - Temperaturmodus für Edelstahldraht Verdampferköpfe
  • BYPASS - Die Spannung des Akkus wird direkt durchgelassen

Unerfahrene Dampfer sollten mit dem V/W oder V/W Modus anfangen.

Temperaturmodus:

Im Temperaturmodus kann eine Temperaturgrenze und die Leistung eingestellt werden.
Wird das Gerät mit P=30Watt betrieben und einen Temperaturgrenze von 180°C, wird mit 30Watt eine Spannung auf den Verdampfer gegeben, bis eine Temperatur von 180°C erreicht ist.
Nun wird die Temperatur auf dem eingestellten Wert gehalten.

Airflow-Control:

Oftmals verfügen E-Zigaretten über eine Lufteinzugskontrolle am Clearomizer. Der Die Luft wird meistens seitlich unter dem Verdampferkopf eingezogen und fließt mittig durch diesen hindurch zum Mundstück.
Die Airflow-Control beeinfluss die Temperatur des Dampfes und seine Dichte. Wir empfehlen die Airflow zunächst voll aufzudrehen und die Öffnung bei Bedarf zu reduzieren.

Mundstück:

Auch das Mundstück beeinflusst das Dampfverhalten, die Öffnung des Mundstückes sollte nicht zu klein. Oftmals haben Mundstücke im Inneren einen PVC-Anteil und außen herum Edelstahl.
Durch das PVC wird die Wärmeleitung zum Mund reduziert, der Edelstahl sorgt für eine qualitativere Oberfläche. Die Länge des Mundstückes kann das Temperaturempfinden ebenfalls beeinflussen.

Berechnen von Leistung / Spannung / Widerstand / Strom

Einheiten:

  • Spannung U in Volt(V)
  • Strom A in Ampere(A)
  • Widerstand R in Ohm(Ω)
  • Leistung P in Watt (W)

Formeln:

  • Formel 1: U = R * I
  • Formel 2: P = U * I

Beispiel 1: Es soll bestimmt werden mit wieviel Volt die E-Zigarette betrieben wird.

Der Akkuträger zeigt an, dass die E-Zigarette auf 20 Watt eingestellt ist.
Des wird ein Verdampferkopf mit 0,5Ω verwendet.

Formel 2 umgestellt und in Formel 1 eingesetzt: U = R * P / U
Formel umgestellt: U * U = R * P

U*U = 0,5Ω * 20W = 10
Wurzel von U*U = U = 3,16V

Der Akkuträger liefert 3,16V

Beispiel 2: Es soll bestimmt werden mit wieviel Watt die E-Zigarette betrieben wird.

Ein Akkuträger ist auf U = 3,16V eingestellt

Es wird ein Verdampfer mit 0,5Ω verwendet.

Strom berechnen:

I=U/R
I=3,16V / 0,5 Ohm = 6,32A

Leistung berechnen:

P = U * I
P = 3,2V * 6,32A = 19,97W

SubOhm:

Oft geht man davon aus, dass Subohm-Geräte mehr Dampf erzeugen, weil sie mit einem geringeren Widerstand arbeiten.
Dies ist aber nicht korrekt. Die ersten SubOhm-Verdampfer wurden auf Akkuträgern verwendet, bei denen die Spannung nicht regelbar war, somit führte ein geringerer Widerstand auch zu mehr Dampf und mehr Leistung.
Aus der Berechnung oben geht hervor, dass bei Verdampferköpfen mit geringem Widerstand, ein höherer Strom bei gleicher Spannung fließt was zu einer höhereren Leistung führt.
Um Umkehrschluss wird aber weniger Spannung benötigt um die selbe Leistung zu erreichen.
Ist also modernes Gerät mit regelbarer Leistung z.B auf 40Watt eingestellt, liefert es bei geringerem Widerstand weniger Dampf da die Spannung heruntergesetzt wird.

 

 

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